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Klavierunterricht

Improvisation am Klavier

Finde deinen eigenen Weg zur Improvisation am Klavier — ganz ohne Noten. Ob Pop, Jazz, Klassik oder Liedbegleitung: Improvisieren kann man lernen, Schritt für Schritt, als Anfänger wie als Fortgeschrittener.

Ohne Umwege in die Praxis

Ich passe den Unterricht deinen spielerischen Möglichkeiten an. Du steigst ohne große theoretische Umwege direkt in die Praxis ein, lernst verschiedene Techniken der Improvisation kennen und entdeckst dabei die Möglichkeiten, die bereits in dir stecken.

Als Anfänger

Wenn du gar keine oder nur sehr geringe Vorkenntnisse am Klavier hast, beschäftigen wir uns mit einer sehr freien Form des Musikmachens. Das kann befreiend sein, macht großen Spaß und führt immer wieder zu erstaunlichen Ergebnissen.

Als Fortgeschrittener

Wenn du dein Instrument schon gut beherrschst und theoretische Vorkenntnisse mitbringst, arbeiten wir an einer anderen Form der Improvisation — mit Tonleitern, harmonischen Verwandtschaften von Akkorden und musikalischen Formelementen.

Die sechs Pfeiler der Improvisation

  • Form
  • Rhythmus
  • Melodik
  • Harmonik
  • Sound
  • Motivation

Auch am Klavier

Worum es im Unterricht geht

Improvisation ist spontane Komposition

Gerne wird Improvisation als „Komposition aus dem Augenblick heraus" bezeichnet, als „instant composing". Der Unterschied zwischen Improvisieren und Komponieren ist nämlich gar nicht so groß: Improvisieren ist Komponieren, ohne vorher viel vorzubereiten und anschließend alles aufzuschreiben.

Der Improvisator kann viel vom Komponisten lernen — und umgekehrt. Den augenblicklichen Emotionen, ausgedrückt in Musik, fehlt es nicht selten an Struktur und Konzept. Der Komponist arbeitet konstruktiv und mit Plan, dem aber manchmal die Kraft und Spontaneität des Augenblicks fehlt.

Der Weg zu einem höheren Maß an Geschlossenheit in deinen Improvisationen führt deshalb über das Verständnis kompositorischer Prinzipien. Analysen sind ein wichtiger Schritt zu einem überzeugenden Solo.

Was du dabei entwickelst

Im Improvisationsunterricht geht es darum, ein sicheres Gefühl für Spannung und Entspannung zu entwickeln, für Entwicklung und Balance, Kontrast und Dynamik. Du lernst, einen schlüssigen und vielschichtigen musikalischen Gedanken zu entwerfen und einen formalen Bogen zu planen.

Wovon die Wirkung abhängt

Die Wirkung jeder Klangfolge lebt von ihrer Entwicklung (Melodik), ihrem Bewegungsgefühl (Rhythmus), ihrer Einbindung in einen größeren Zusammenhang (Form) und davon, wie sie gespielt und präsentiert wird (Sound). Über allem steht die Motivation: Was bringt dich dazu, ein Instrument in die Hand zu nehmen und Musik zu machen?

Form. Wie gehst du mit den drei Gestaltungsmitteln um, die miteinander im Widerstreit stehen? Wann nutzt du Wiederholung (Gleichheit), wann Variation (Ähnlichkeit), wann Kontrast (Gegensätzlichkeit)?

Melodik. Du lernst die verschiedenen Möglichkeiten kennen, einen überzeugenden Melodiebogen zu entwickeln: Wie gestaltet man eine Phrase, wie schafft man melodische Schwerpunkte?

Sound. Ohne Sound ist nichts von Bedeutung, was du spielst. Erst wenn du dem Tonmaterial ein Gesicht gibst, fängt deine Melodie an zu leben, transportiert Stimmungen, erzählt Geschichten. Entscheidend ist nicht, was du spielst, sondern wie: nicht die Töne selbst, sondern wie sie artikuliert, phrasiert und geformt werden. Erst der Sound gibt einer Improvisation Persönlichkeit und Ausstrahlung.

Improvisierte Liedbegleitung

Du hast eine Melodie, die dir nicht mehr aus dem Kopf geht und die du passend begleiten möchtest? Dann sehen wir uns an, wie eine Liedbegleitung improvisatorisch Stück für Stück entsteht. Auch Volks- und Kinderlieder können dabei auf dem Programm stehen.